Technik liegt nicht jedem. Auch Sie stolpern sicher so manches Mal über neue Begriffe, die man als Otto Normalbürger zunächst als kryptischen Jargon von Technikern abtut. Heißt einer davon vielleicht Cloud Computing? Was auf den ersten Blick recht kompliziert erscheint, kann auf den zweiten Blick das Leben doch erheblich erleichtern. Wir führen Sie gerne in das Thema ein.

Was bedeutet Cloud Computing?
Firmen und Privatleute nutzen Cloud Computing, um Speicherplatz, Rechenprozesse oder sogar Programme bei einem Online-Dienstleister auszulagern. Über einen Online-PC und manchmal sogar über ein Smartphone kann man dann darauf zugreifen.

Unser Praxisbeispiel: Dropbox
Dropbox speichert den Inhalt eines festgelegten Ordners auf eigenen Cloud-Servern ab, um ihn von dort mit all den Rechnern abzugleichen, auf denen Sie das Programm eingerichtet haben. Ich nutze Dropbox zum Beispiel privat, um auf meinem Notebook geschriebene Texte automatisch auch auf meinem Schreibtisch-PC verwenden zu können. Zum Datentransfer brauche ich also keine USB-Sticks mehr, denn das erledigt Dropbox automatisch für mich. Dropbox bietet zwei Gigabyte kostenlosen Online-Speicher und Abo-Varianten mit mehr Speicherplatz an.

Onlinebackups mit CrashPlan
Wenn Sie sich um die Sicherheit Ihrer PC-Daten sorgen, sollten Sie mal einen Blick auf CrashPlan werfen. Der Online-Dienst bietet über ein Abo-System kostenpflichtige Online-Backups an, auch ohne Größeneinschränkung. Würde Ihr PC beispielsweise geklaut, wären sämtliche Urlaubsfotos noch im Online-Backup verfügbar. Für mich ist CrashPlan eine geschickte Möglichkeit, wichtige PC-Dateien automatisch zu sichern, denn wer verbringt seine Zeit schon gern mit dem Sichern von Backups? Die Gratisversion von CrashPlan bietet auch die Möglichkeit, ganze Backups regelmäßig über die Internet-Verbindung verschlüsselt auf der Festplatte eines Freundes abzulegen oder über das heimische Netzwerk auf einem anderen PC zu speichern.

Sonnige Aussichten mit der Cloud?
Mit Cloud Computing finden immer flexiblere Dienste und Dienstleistungen den Weg ins Web und sogar auf Smartphones. Apple stellte nun sogar seine Herbstpläne vor, mit denen Fotos, Dokumente und sogar Musik von iPhones und alle weiteren Apple-Geräte über einen Cloud-Dienst namens iCloud automatisch abgeglichen werden. Unabhängig davon gibt es aber bereits viele Dienste, die auch ich nutze. Das beginnt bei mittlerweile gängigen Webmail-Anwendungen, Online-Programmen wie Googles Texte & Tabellen, Online-Bildbearbeitung und reicht bis zu Online-Festplatten, in denen Daten immer häufiger online abgelegt oder bearbeitet werden können.

Aber wie stehen Sie der immer populärer werdenden Online-Wolke gegenüber? Sehen Sie Cloud Computing eher skeptisch − oder nutzen Sie schon selbst ähnliche Dienste? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare dazu!

Bildquellenangabe: Manfred Walker  / pixelio.de

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