Mobile Wrap-Up #20

Digitale News und Trends

Das Wetter wird kälter und die Tage werden kürzer. Der Winter ist nicht mehr weit entfernt! Die ersten Weihnachtsangebote finden sich bereits in den Geschäften und die gemütliche Zeit beginnt. Da kommt es gerade recht, dass wir pünktlich zum Wochenende wieder die heißesten Mobile News für dich zusammen gestellt haben. Damit du auf dem Sofa oder im warmen Bett perfekt informiert bist. Die Themen heute: die längst überfälligen Verschlüsselung bei WhatsApp, eine Smart-Watch vom Juwelier, eine App mit der du auf jedem Foto blendend aussiehst und einem Original Nokia-Tablet.

Sicherheit

WhatsApp ist der meistgenutzte Messenger weltweit. doch leider mit einer Schwachstelle. Lange gab es berechtigte Kritik an der fehlenden Verschlüsselung von Nachrichten. Doch nun hat sich endlich etwas getan. Denn einer der sichersten Apps zum Austausch von Nachrichten, TextSecure, arbeitet seit einem halben Jahr mit den WhatsApp-Entwicklern zusammen, um ihre eigene Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in WhatsApp zu integrieren. Bei der Android-Version der App soll die Funktion bereits integriert sein. In den nächsten Stufen will die Facebook-Tochter WhatsApp nun Gruppenchats verschlüsseln und andere Betriebssysteme von der neuen Funktion profitieren lassen. Kurzum: eine gute Nachricht für Datenschützer und alle, die nicht wollen, dass ihre Nachrichten von jedem mitgelesen werden können.

Wearables

Ob Smart-Watch oder Fitness-Armband: Wearables sind in aller Munde und viele Hersteller haben eigene Modelle im Repertoire. Doch meist sehen diese aus, wie ein Klotz am Arm. Intel versucht zusammen mit der Firma Opening Ceremonies jetzt dagegen zu halten. Mica soll der modische Armreif heißen und richtet sich mit seinem vergoldeten Design vorrangig an Frauen. Er soll SMS und E-Mails empfangen und kommt dabei sogar ohne ein Smartphone aus. Denn das Accessoire verfügt über eine eigene SIM-Karte und ist damit völlig unabhängig, wie etwa das Samsung Gear S. Auf Nachrichten antworten kannst du übrigens auch und zwar mit einer der 50 vorgefertigten Antworten, die du selbst auf Mica speicherst bzw. bearbeitest. Natürlich informiert dich der schicke Armreif auch über Termine und sogar Restaurants und Bars in der Nähe, wobei hier auf die Datenbank von Yelp zurück gegriffen wird. Mica soll anfangs ausschließlich online von einer New Yorker Juwelier-Kette vertrieben werden, was auch den hohen Preis für das Schmuckstück erklärt. Denn der Anfangspreis soll bei umgerechnet ca. 400 Euro liegen.

Foto/Video

Du willst ein Selfie machen, siehst aber noch ein bisschen müde oder mitgenommen vom letzten Abend aus? Kein Problem, denn ukrainische und amerikanische Entwickler haben die App Looksery in den Apple App-Store gebracht. Mit der kostenlosen App, kannst du dein Gesicht in Echtzeit verschönern und das sogar in Video-Chats. Hautfarbe, Augenfarbe, Gesichtsform oder sogar ein 3D-Avatar, die App bringt eine große Palette an Möglichkeiten mit um sogar Pickel und Hautunreinheiten verschwinden zu lassen. Leider gibt es Looksery bis jetzt nur für iOS zum Download, doch auch das soll sich in Zukunft ändern. So sieht dir niemand mehr an, wie lange du geschlafen hast. Probier es doch einfach mal aus.

Tablets

Nokia is back! Nach dem emotionalen Abschied vom Handy-Markennamen Nokia kamen schon Gerüchte auf, die Finnen arbeiten an neuen Mobilgeräten. Nun scheint es wahr zu werden, denn Nokia hat ein neues Tablet vorgestellt. Das 8-Zoll Nokia N1 will dem iPad mini Konkurrenz machen und hat einiges an Power unter der Haube. Mit 2,3 GHz 64-Bit Prozessor und jeder Menge Ausstattung soll das gute Stück für nur ca. 200 Euro erscheinen. Termin soll die Jahreswende sein und dann aber leider erst einmal nur in China erhältlich. Ein Lebenszeichen der legendären Mobilfunkexperten aus dem hohen Norden Europas ist immer ein gutes Zeichen. Wir sind gespannt.


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Pure Galaxy Tab-Power auf 10,5 Zoll

Das Galaxy Tab S im Gerätecheck

Samsung geizt nicht mit Innovationen, egal ob VR-Brillen, Wearables oder riesigen Tablets. Doch auch bei den Tablets in “normalen” Größen lassen sich die Koreaner nicht lumpen. Der neueste Streich ist das Galaxy Tab S 10.5, das an die Erfolge und Neuerungen der Galaxy Serie anknüpfen will. Doch ob das auch gelingt, erfährst du im Geräte-Check.

Auch auf die inneren Werte kommt es an

Die Zahl 10.5 steht beim neuen Galaxy Tab für die Größe des Displays. Dank des AMOLED-Bildschirms, der es auf stattliche 2560×1600 Pixel bringt, brilliert das Galaxy Tab mit seinen satten Farben, starken Kontrasten und gestochen scharfen Bildern. Aber auch das Herzstück – der Prozessor – kann sich sehen lassen! Auf ganze 8 Kerne mit 1,9 GHz bringt es der CPU, der von 3 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Damit hast du genügend Leistung um auch die anspruchsvollsten Spiele und Apps flüssig laufen zu lassen. Die 16 GB interner Speicher dürften für den Anfang zwar ausreichen, du kannst sie aber mit einer bis zu 128 GB großen microSD-Karte erweitern – für alle deine Fotos Videos, Apps und mehr. Damit deine Bilder auf dem Galaxy Tab genauso scharf werden wie das Display, ist die hintere Kamera mit 8 Megapixel und einem LED-Blitz ausgestattet. Für vernünftige Selfies gibt es natürlich auch eine Frontkamera, die Bilder mit 2,1 MP schießt.

Immer in Verbindung bleiben

Das Galaxy Tab kann nicht nur mit Rechenpower und jeder Menge Hardware-Ausstattung auftrumpfen: Samsung hat dem Tab ein paar tolle Software-Highlights spendiert, die nur bei Samsung Geräten zu finden sind. Ob eine Fernsteuerung für PC und Mac, das parallele Arbeiten in 2 Apps nebeneinander oder die Sicherheitslösung KNOX. Dir kommt auf jeden Fall die große Erfahrung von Samsung bei Mobilgeräten zugute. Ein Tablet für alle Gelegenheiten und eine Empfehlung für jeden.


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Mobile Wrap-Up #19

Mobile Lifestyle News und Trends

Wieder ist eine Woche rum und wir sehnen uns nach dem Wochenende. Doch der Herbst hat das Wetter mittlerweile fest im Griff. Und auch am Wochenende soll es nicht besser werden. Damit dir aber nicht langweilig wird, und du auch diesmal wieder gut informiert in die freien Tage starten kannst, haben wir für dich ein paar heiße Mobile-News zusammengestellt.

Diesmal dabei: Ein klingelndes High-Tech-Portemonnaie, ein Update für die mächtige Google-Suche, Links öffnen in der Facebook-App und Games für Chromecast.

Gadgets

Wer kennst das nicht? Man will schnell die Wohnung verlassen, findet aber das Portemonnaie nicht. Die Lösung: das Kickstarter-Projekt Aviador! Eine kleines Start-up aus New Jersey arbeitet an der High-Tech-Brieftasche der Zukunft. Das geplante Ziel von 1.000 US-Dollar ist schon lange überschritten, obwohl die Kampagne noch bis zum 31. Dezember läuft. Das ist aber auch kein Wunder, denn dieses Portemonnaie hat es sprichwörtlich “in” sich: Einen integrierten USB-Stick mit mindestens 8 GB Speicher, eine Tracker-Funktion zum Auffinden der Brieftasche per Smartphone oder umgekehrt, ein SOS-Knopf, der bei Gefahr einen Notruf absetzt und den Standort übermittelt und ein NFC-Chip mit dem du das gute Stück als Schlüssel benutzen und bald auch bargeldlos bezahlen kannst. Das schicke, handgefertigte Lederstück soll ab April 2015 ausgeliefert werden und mindestens 120 Euro kosten. Mehr Technik bekommt man selten in einem so kleinen und gut verarbeitetem Gadget.

Mobile Apps

Die Google Such-App an deinem Smartphone ist ja ohnehin schon ein mächtiges Tool. Mit einem einfachen “OK Google” wird die Sprachsuche aktiviert und liefert, unterstützt von der intelligenten Google-Suche im Web und auf dem Handy, passende Ergebnisse. Jetzt hat die Firma aus dem kalifornischen Mountain View der Suche ein Update verpasst und die Oberfläche an das Material-Design des neuen Android Lollipop angepasst. Doch das ist nicht die einzige Änderung, denn auch im inneren der App gibt es Neuerungen: So wurde zum Beispiel die Suche auch für andere Apps geöffnet. Willst du also bestimmte Videos in YouTube oder Fotos in Tumblr suchen, kannst du das bald ganz einfach über die Sprachsuche machen. Das Update wird nach und nach ausgerollt, wobei einige der coolen neuen Funktionen leider nur unter Android Lollipop laufen sollen. Vielleicht bekommt dein Handy ja bald ein Update.

Service

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: In der neusten Version der Facebook-App werden Links nicht mehr in deiner Standard-Browser-App geöffnet, sondern direkt in Facebook. Die App bringt nämlich jetzt einen eigenen Browser mit, der aber in einer stark abgespeckten Version daherkommt. Laut Facebook sollen die Seiten sich damit schneller öffnen lassen. Wenn du das aber nicht möchtest, weil du den Funktionsumfang deines Browser nutzen willst, kannst du das ändern. Dafür musst du nur die Facebook-App öffnen und den Menü-Punkt “App-Einstellungen” auswählen. Wenn du dort die Funktion “Öffne Links immer über einen externen Browser” aktivierst, ist alles wieder beim Alten und du kannst deinen Lieblingsbrowser benutzen, wenn du auf einen Link tippst.

Games

Dein Smartphone oder Tablet kannst du bald zum Controller für eine Spielekonsole machen. Du sagt, dass du gar keine Konsole hast? Kein Problem, denn auch die Konsole steckt in deinem Mobil-Gerät: Dank dem kleinen Streaming-Stick namens Chromecast. Denn Google plant noch vor Weihnachten, eine ganze Reihe von Spielen zu veröffentlichen, die über den Stick auf deinem Fernseher laufen sollen. Die Spiele sollen sowohl auf Android als auch auf iOS laufen und einfach über den Play- oder App-Store herunter zu laden sein. Wenn du dir noch keinen der coolen Streaming-Sticks besorgt hast, schau doch mal bei BASE rein. Dort findest du ein paar günstige Chromecast-Bundles, bei denen alles dabei ist, was du brauchst. Also viel Spaß beim Familien-Gaming zu Weihnachten.


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Handy verloren oder geklaut? Hilfe naht!

Handyverlust - schnell handeln

Der Super-GAU ist eingetreten, denn dein Smartphone ist weg? Egal ob du dein Handy verloren hast oder es geklaut wurde, der Ärger ist erst einmal groß und viele Fragen tauchen auf: Was kannst du tun, um vielleicht noch etwas zu retten und wie besorgst du dir Ersatz? Wir haben ein paar der wichtigsten Tipps und Infos für dich zusammen gestellt.

1. Vorsorge

Noch bevor dein Handy verloren geht, kannst du schon mal vorsorgen und deine Daten sichern. Jedes der drei großen Betriebssysteme (iOS, Android und Windows) verfügt über eine Backup-Funktion, die alle wichtigen Daten in der Cloud speichert. Und wenn dir das zu kompliziert ist, dann nutz doch einfach die BASE Cloud! Damit sind deine Kontakte, Kalender, Bilder, Videos und Dokumente sicher und überall verfügbar. Und am besten druckst du dir die Handy SOS Karte aus, damit du im Notfall, wenn dein Handy verloren geht, alle wichtigen Daten dabei hast.

2. Wenn das Handy weg ist

Wenn dein Handy dann wirklich verloren ist, helfen natürlich auch keine klugen Tipps zur Vorsorge mehr. Jetzt heißt es nur keine Panik! Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Handy wirklich weg ist, kannst du es anrufen oder über das Internet suchen. Denn sowohl Apple, als auch Google und Microsoft bieten einen Service, über den dir dein Handy auf einer Karte angezeigt wird. Und wenn dein Handy in fremden Händen ist und du nicht willst, dass deine Daten von den falschen Leuten gelesen werden, dann kannst du es auch aus der Ferne löschen. Als nächstes solltest du die SIM-Karte sperren, damit deine Nummer nicht missbraucht wird. Das geht ganz einfach online unter BASE Mein Konto, du kannst aber auch über die BASE Hotline melden, dass du dein Handy verloren hast.

3. Ersatz beschaffen

Wenn du jetzt alles gesperrt hast, bist du zwar auf der sicheren Seite, ein Handy hast du aber leider immer noch nicht. Am besten bestellst du zuerst eine neue SIM-Karte, wieder über die Hotline oder im Netz unter “Mein Konto”. Wenn es wirklich dringend ist und du nicht mehr warten willst, dann kannst du auch in einen BASE Shop gehen und dir deine neue SIM-Karte direkt mitnehmen. Und da du dein Handy verloren hast, brauchst du Ersatz. Am besten schaust du in die BASE Treueangebote, um dir eines der günstigen Smartphones zu sichern. Dann kannst du bald wieder mit dem Telefonieren und Surfen loslegen, als ob du dein Handy nie verloren hast.


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Aufwachen mit der sanften Wecker-App Glimmer

Wachwerden mit der App Glimmer

Der Wecker klingelt und du wirst unsanft aus dem Schlaf und deinen Träumen gerissen. So geht es Millionen von Menschen in Deutschland. Die Macher der Wecker-AppGlimmer” wollen aber, dass du einen angenehmeren Start in den Tag hast und setzen dabei auf Licht.

Ein angenehmes Erwachen

Die Sonne geht auf und scheint durch das Schlafzimmerfenster, während Vogelgezwitscher die passende Geräuschekulisse bildet. So wirst wahrscheinlich auch du lieber geweckt, als durch nerviges Gepiepe der typischen Wecker-Funktion deines Handys. Die “Glimmer”-App bietet dir die angenehmere Variante. Eine halbe Stunde vor der eingestellten Weckzeit, startet “Glimmer” die Arbeit. Die Display-Helligkeit wird langsam erhöht und eine virtuelle Sonne geht auf. Wenn dir das nicht reicht, kannst du noch einen Vor-Alarmton einstellen, der entweder aus Vogelgezwitscher oder vier anderen Naturgeräuschen besteht. Ist die Zeit zum Aufstehen dann gekommen und du hast auf die Wecker-App noch nicht reagiert, blinkt das Display und der Blitz deiner Kamera wird gestartet. Erst dann beginnt “Glimmer” mit einem richtigen Weckgeräusch, damit du auch nicht verschläfst. Für die Nachtstunden kann die App auch bestimmte Handyfunktionen unterdrücken, so wird dein Schlaf nicht durch Benachrichtigungen oder Ähnliches gestört.

Licht stimuliert den Organismus

Die Macher von “Glimmer” sind auch nicht die Ersten, die auf die Idee für einen Wecker mit Licht kommen. Seit ein paar Jahren bringt Philips einen revolutionären Wecker auf den Markt, der statt mit Tönen zu wecken das Sonnenlicht imitiert. Und das funktioniert sogar richtig gut – denn helles Licht in den Farben der Sonnenstrahlen aktiviert den menschlichen Körper und hilft, morgens besser aus dem Bett zu kommen.

Die Wecker-App “Glimmer” gibt es bislang nur für Android kostenlos im Play Store zum Download. Probier “Glimmer” selbst mal aus und verrate uns, ob du auch sanfter aufgewacht bist.

Übrigens: Wir danken Björn, den Gewinner unseres Lieblings-App-Gewinnspiels, für den Glimmer-Tip!


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Mobile Wrap-Up #18

News aus Mobilfunk und Mobile Lifestyle

Als am Sonntag vor 25 Jahren die Mauer fiel, dachte niemand auch nur im entferntesten daran, dass man Computer einmal in die Tasche stecken kann. Und heute hat dein Smartphone mindestens fünfzigmal mehr Rechenleistung, als der damals schnellste 486er Prozessor.

Pünktlich zu diesem Jubiläumswochenende, haben wir wieder ein paar heiße Mobile-News für dich. Wie zum Beispiel das dünnste Handy der Welt, Neue Häkchen bei WhatsApp, den neuen Opera Browser und eine Fernbedienung für deine Smartwatch.

Smartphones

Wenn dir alle anderen Handys zu dick sind, dann hat das chinesische Start-Up Oppo genau das richtige für dich. Denn mit nur 4,85 mm Dicke, ist das neue Oppo R5 das dünnste Smartphone der Welt und damit auch mehr als 2 mm dünner als das neue iPhone 6. Das ist dann sogar zu dünn für einen normalen Kopfhörer-Anschluss, weswegen auch ein spezieller Adapter mitgeliefert wird. Trotz der minimalen Maße, kann das R5 mit guten inneren Werten punkten. Ein 5,2 Zoll Full-HD Display, 2 GB Arbeitsspeicher und ein 8-Kern-Prozessor sind nur einige Punkte, die das dünne Smartphone zu einem High-End-Gerät machen. Ab Dezember soll das Oppo R5 weltweit für ca. 400 Euro zu haben sein. Hoffentlich verliert man das kleine Gerät nicht …

Messenger

Mal eben eine Nachricht bei WhatsApp ignorieren wird jetzt noch schwieriger. Denn die Facebook-Tochter hat ohne irgendeine Ankündigung neue Häkchen eingeführt. Ein Haken sagt dir, dass deine Nachricht beim WhatsApp-Server eingegangen ist, das zweite Häkchen, dass die Nachricht vom Server zum Ziel Handy gesendet wurde und wenn dein gegenüber die Nachricht liest, färben sich die Haken nun blau. Bis jetzt ist das neue Feature zwar nur für iOS und Android bestätigt, das Nutzerverhalten wird es dennoch grundlegend ändern. Und auch im Netz gehen die Meinungen über die neue Funktion weit auseinander. Was hältst du davon?

Wireless Sound

Schon zur IFA, vor ein paar Wochen, haben wir dir die kabellosen Sonos-Lautsprecher vorgestellt. Jetzt arbeiten die Kalifornier an einer App, die dir das Musik-Hören noch einfacher machen soll. Nämlich an einer Fernbedienung für Android Wearables! Noch ist die App zwar nur im Beta-Stadium, aber ein paar Funktionen laufen schon. So funktioniert bisher die Play/Pause-Funktion und die Möglichkeit, einen Titel vor oder zurück zu springen. Einen Lautstärkeregler sucht man leider noch vergebens. Stell dir nur vor, wie cool es wäre: Du kommst nach Hause und startest über deine Uhr dein heimisches Soundsystem. Und wenn du auch ein Beta-Tester werden willst, kannst du dich direkt bei Sonos bewerben. Viel Glück! :)

 


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Vom Gummistiefel zum Nokia-Handy – Das Ende einer Ära

Die Geschichte der Nokia Handies

Vor 149 Jahren gründete der Mineningenieur Fredrik Idestam in Tampere, im Süden Finnlands, eine Mühle für Papiererzeugnisse, aus welcher der spätere Technologiekonzern Nokia hervorgehen und dessen Handys den neuen Markt der mobilen Kommunikation für lange Zeit dominieren sollten.

Von der Papiermühle zum Alleskönner

Die für die Papierherstellung benötigte Wasserkraft lieferte der Fluss Nokiavirta, an dessen Ufern die Stadt Nokia liegt. Als der Finne Idestam seinen Betrieb in eine Aktiengesellschaft umwandeln musste, wurde diese Stadt Namensgeber für den neuen Konzern. Die Firma Nokia war geboren! Zu Beginn des 20. Jahrhunderts expandierte das finnische Unternehmen vor allem mit Gummistiefeln und Reifen. Erst der späte Zusammenschluss mit einem Kabelkonzern und einem weiteren Gummihersteller in den Sechzigerjahren, beförderte Nokia zum Technologiekonzern und legten den Grundstein für das erste Nokia-Handy.

Nokia-Handys erobern die Welt

Als Skandinavien 1981 sein erstes Mobilfunknetz bekam, baute Nokia die ersten Auto-Telefone für dieses Netz. Doch es sollte noch bis 1992 dauern, bis das richtige GSM Nokia-Handy “1011” auf den Markt kam. Mit der typischen 4-Ziffern Bezeichnung, die eine ganze Ära von Nokia-Handys prägen sollte. Von Mitte der 90er Jahre bis ca. 2011, war der finnische Konzern damit Marktführer bei Mobiltelefonen. Nicht ohne Grund sind die ersten 5 Plätze der meistverkauften Mobiltelefone aller Zeiten alle von Nokia. Darunter das legendäre Nokia-Handy 3210 und das 1110, was sich über 250 Millionen Mal verkauft hat.

Das Smartphone und der Untergang

Auch das erste echte Smartphone ist ein Nokia-Handy, nämlich der 9000 Communicator, welcher schon 1996 das Licht der Welt erblickte. Leider haben die Finnen zu spät auf den Smartphone-Trend ab ca. 2010 reagiert und verloren nach und nach ihre marktbeherrschende Stellung an Apple und dessen iPhone und Android Hersteller wie Samsung. Letztendlich brach der Umsatz so sehr ein, dass Nokia im September 2013 seine Mobilfunksparte an Microsoft verkaufen musste. Am 10. September dieses Jahres kam dann die Nachricht vom Ende: Microsoft plant, den Markennamen Nokia aufzugeben. Also schnapp dir ein Nokia, solange es noch geht :)

Fast jeder von uns hatte im Laufe der Jahre ein Nokia-Handy und es hat uns treu begleitet. Langweilige Stunden konnten wir mit Snake überbrücken, was seit Mitte der 90er auf jedem Handy installiert war.

Doch für Nostalgiker könnte die Meldung der letzten Woche einen Funken Hoffnung birgen. Denn die Namensrechte von Microsoft an Nokia laufen bald aus und Gerüchte besagen, dass es doch irgendwann wieder ein Nokia-Handy geben könnte.


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